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| Gestern | 274 |
| Monat | 1971 |
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Was ist das eigentlich, der b-hof?
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Jugendcafé, Rockschuppen, HipHop Laden, Theaterbühne, Disco, Workshop-Haus
Das Jugendzentrum Bechtolsheimer Hof gibt es seit 1991. Als Einrichtung der Stadt Würzburg ist es dem Referat V zugeordnet (Fachbereich Jugend und Familie) und wird durch seinen Förderverein Bechtolsheimer Hof e.V. unterstützt.
Die gesetzliche Grundlage für die Arbeit im Haus bildet das Kinder- und Jugendhilfegesetz (Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder und Jugendhilfe), dessen Forderungen in der Verfassung für das Jugendzentrum zum Ausdruck kommen: Das JUZ B-Hof ist ein Ort der Begegnung und ein Freiraum für junge Menschen. Programmangebot und Betriebsablauf entsprechen den Bedürfnissen der jungen Generation und spiegeln die Entwicklung des Zeitgeistes wider. Dabei wird Eigeninitiative angeregt, kreatives Handeln gefördert und demokratisches Verhalten gepflegt (vgl. § 11 KJHG).
Die Angebote unserer Jugendkultur- und Sozialarbeit umfassen die Bereiche offener Treff, Projekte, Veranstaltungen, Sport, Spiel, Geselligkeit, Gruppenarbeit, Beratung, Bildung, Freizeitgestaltung und Erlebnispädagogik. Wir stehen den Jugendlichen als Ansprechpartner zur Verfügung, beraten und unterstützen sie bei der Lebens- und Problembewältigung. Intensive Einzelfallhilfe ist jedoch im Jugendzentrum die Ausnahme im Arbeitsalltag. Jugendkulturarbeit stellt neben sozialpädagogischen Interventionen einen weiteren umfangreichen Kern der Arbeit im JUZ dar. Unsere Intention ist es, kreative Ausdrucksformen zu fördern und neue Techniken zu vermitteln. Die Bereitstellung von Ressoursen und Rahmenbedingungen und die Unterstützung von nicht kommerziellen Subkulturen unterstützen den Prozess der Identitätsbildung bei den jungen Menschen. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 27 Jahren aus allen sozialen Schichten Würzburgs und der Umgebung . In der Besucherstruktur zeigen sich die Merkmale einer multikulturellen Gesellschaft. Aktuelle Verhaltensmuster, Anpassungsleistungen oder Widerstände weisen auf die jeweils unmittelbaren Lebensumstände, auf die soziale Umgebung der Jugendlichen hin. In der extrem pluralisierten Welt der jugendkulturellen Stile spielen Individualität und Authentizität eine ebenso große Rolle wie konsumorientierte Freizeitgestaltung oder das Leistungsprinzip. Das Jugendzentrum will nicht mit den kommerziellen Anbietern der Freizeitindustrie konkurrieren, sondern stellt einen Gegenpol zu ihnen dar. Wir stellen Räume zur Verfügung, in denen sich Jugendliche ohne Konsumzwang treffen und ihre freie Zeit selbst mitgestalten können. Unser Konzept zielt in erster Linie auf die Partizipation Jugendlicher. Die Besucher sollen an der Entwicklung und Umsetzung konkreter Vorhaben beteiligt werden. Dies ermöglicht ihnen konstruktive Erfahrungen mit ihrem Umfeld, stärkt die Eigenverantwortung und fördert den Gemeinschaftssinn.
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